Spreewald Marathon, 17. + 18.03.2010

This entry was posted by on Mittwoch, 17 März, 2010 at

von STEFFEN: Laufen, Radeln, Paddeln und Skaten in vielen Distanzen. Für jeden war etwas geboten – was auch immer das Herz begehrt. 7795 Sportler besuchten bei besten äußeren Bedingungen den 8.Spreewaldmarathon.

Wenn schon eine Gurke dachte ich, dann soll es die goldene sein. Die gab’s beim Radfahren am Sonnabend für 200 km. 5:00 Uhr aufstehen und ab ins Auto nach Lübben. Zum Start um 8.00 Uhr zitterten mehr als 300 Radfahrer bei 3°C um die Wette. Warme Kleidung war angesagt. Bis auf ein paar Ausnahmen, kurze Hose uuund kurzärmliges Trikot … ohne Worte. Die ersten 50 km im 35er Schnitt trotz Gegenwind, der Junge bekam einen rötlichen Teint. Dann der erste von fünf Kontrollpunkten, das Feld zerbröselte. Die schnellsten waren weg, es fanden sich viele kleine Gruppen, in denen nicht alle was für das Tempo tun wollten. Bei Kilometer 120, gab ein kurzer Anstieg den Aktiveren in der Gruppe die Chance, die Lutscher loszuwerden. Das kostete Kraft, aber nun kreiselten alle und es lief richtig gut. Mittlerweile wärmte die Sonne auch schon von außen und so langsam kam das Ende in Sicht. Einige mussten abreißen lassen, dadurch waren wir inzwischen nur noch zu dritt. Auf den letzten 20 km gesellte sich ein Tandem mit Mountainbike Bereifung zu uns. Die beiden hatten trotz sichtlicher Anstrengung immer noch genau so viel Spaß wie wir. Nach glatt 6 Stunden waren die 200 km geschafft. Eine Zeitnahme gab es nicht, ich denke wir haben uns im ersten Viertel plaziert. Ein kurzes Abklatschen und Bedanken für coole Rennen, dann die goldene Gurke um den Hals und das war’s.

Glück mit dem Wetter, gute Ausschilderung und perfekte Verplegung. Ein aufmerksam fahrendes Feld … ich werde mal ein Glas für weitere Gurken in den Schrank stellen.

von TORSTEN: Am 18.4. fand in Burg der 8. Spreewaldmarathon statt. Bei herrlichem Frühlingswetter mit strahlendem Sonnenschein ging ein großes Teilnehmerfeld an den Start, da auch der 10km-Lauf und ein Halbmarathon gleichzeitig gestartet wurden. Für den Marathon waren zwei Runden zu laufen, auf landschaftlich sehr schöner und auch schneller Strecke. Ich wollte bei meinem zweiten Marathon in diesem Jahr meine Form testen und möglichst unter 3 Stunden bleiben. Beim Halbmarathon lag ich mit ca. 1:27:00 auf Platz 8 und somit gut im Plan . Und auch in der zweiten Runde lief es gut: zwar wurde es jetzt bei Sonnenschein und 20°C recht warm, aber ich konnte mein Tempo halten … Etwa zwei Kilometer vor dem Ziel schickte mich dann leider ein Streckenposten in die falsche Richtung, und gerade dort gab es auch keine Schilder; ansonsten war alles super markiert … Also musste ich ein Stück zurück und verlor durch die „Extrarunde“ von ca. 600m meinen 4. Platz, auf den ich inzwischen vorgelaufen war, und brauchte mindestens 2 Minuten länger ins Ziel. Letztendlich kam ich trotzdem noch mit der Zeit von 2:56:36 auf Platz 5 der Gesamtwertung und blieb deutlich unter 3 Stunden. Somit musste ich mich auch nicht über einen „undankbaren 4. Platz“ ärgern …

Im Ziel gab es die „tolle“ Gurken-Medaille, reichlich (alkoholfreies) Weizenbier und kurz darauf eine Siegerehrung für Platz 1 – 6. Insgesamt eine schöne Veranstaltung im Spreewald, und für mich ein schönes Ergebnis. Für meine persönliche Marathonbilanz war es außerdem ein kleines Jubiläum: seit 10 Jahren, zum ersten Mal also 2001, jedes Jahr mindestens ein Marathonlauf unter 3 Stunden beendet.


Leave a Reply