Silvesterlauf + Caputher Seelauf, 2016 / 2017

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von CHRISTOPH: Diesmal bin ich am 31.12. recht spontan zum Potsdamer Silvesterlauf aufgebrochen. Eigentlich war Zossen – Ludwigsfelde wieder fest eingeplant, allerdings verspürte ich keinerlei Vergnügen auf den komplizierten Transfer nach dem Lauf. Die verlorenen Kilometer konnten durch lockeres laufen zum Wettkampfort wieder gut gemacht werden. Um 10 Uhr musste man sich noch recht mühselig durch die vielen Nachmelder kämpfen, aber nach einem weiteren warm up im Stadion am Luftschiffhafen ging es dann zügig auf die kurzen 7,3 Kilometer durch Potsdam West! Die Konkurrenz an diesem Tag konnte sich wirklich sehen lassen, viele starke Triathleten, darunter auch die U21- Weltmeisterin und Rio-Starterin Laura Lindemann und die fast komplette regionale „Klaviatur“ waren am Start. So war es auch kaum verwunderlich, das ich auf den ersten Metern im üppigen Starterfeld versank und mich erst ab Kilometer 1 so richtig frei laufen konnte. Als sich die Reihen etwas lichteten, lief J.Müller (TSV Cottbus / PLC) vor mir. Ich wusste das er wohl eigentlich etwas zu schnell lief für Ende Dezember, aber ich fühlte mich sehr stark. Bis zum zweiten Kilometer wurde die Lücke geschlossen und ich ließ mich so bis ins Ziel ziehen. Mit 24:45 Minuten wohl etwas zu schnell, aber es hätte wohl noch schneller oder weiter gehen können, bei hervorragenden Bedingungen. Dies reichte für den fünften Platz, aber die Marschroute für Caputh war nun natürlich klar und lautete „Immer schön locker bleiben!“. Hier wollte ich mich nicht mehr zu einer Unüberlegtheit hinreißen lassen. Schließlich steht Grundlagenarbeit auch meinem üppigen Speiseplan.

Caputh ist zweifelsohne eine meiner Lieblingsveranstaltungen! Obwohl ich aber nicht so wirklich weiß warum dies so ist. Aber die mittlerweile fast 700 Teilnehmer können sich ja nicht alle irren!

Die Doppelveranstaltung ist aber so früh in der Saison echt hart. Meistens habe ich auf der letzten 5 Kilometerrunde ordentlich zu kämpfen, obwohl das Tempo diesmal nicht zu hoch war! Aber der Untergrund war vor allem als der Neuschnee ordentlich verdichtet war, sehr rutschig und kraftaufwendig. Mit zwei 4ten Plätzen und ordentlichen Zeiten war ich sehr zufrieden. Das hört sich wohl etwas konservativ an, aber da ich direkt nach der Veranstaltung wieder los wollte, kam es mir sehr entgegen das die Podestplätze jeweils knapp verpasst wurden:).

 

Gesundes neues Jahr

Christoph


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