Ostseemann, 1.08.2010

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von TORSTEN: Am 1.8.2010 gingen ca. 550 Einzelstarter und 250 Staffeln beim 9. OstseeMan-Triathlon an der Start. Im letzten Jahr hatte ich mich für diesen Wettkampf angemeldet, weil Falk schon mehrfach vergeblich Mitstreiter für die Mannschaftswertung gesucht hatte. Mit dabei außerdem Olaf und Ronald (als Staffelstarter). Das Wetter war o.k., nach Regen in der Nacht war es beim Start zunächst trocken, die Ostsee hatte angenehme 21°C Wassertemperatur und der Wind hielt sich auch in Grenzen.
Meine Saisonzielsetzung war in diesem Jahr ganz klar “zurück zum Finisher-Gedanken …” sowie “Training nach Lust & Laune …”. Da ich 8 Monate überhaupt kein Schwimmtraining gemacht hatte (keine Lust auf Schwimmhalle), hatte ich dann doch gehörigen Respekt vor den 3,8 Kilometern Schwimmen im Meer. Aber es ging alles gut, Salzwasseraufnahme und Quallenkontakt hielten sich in Grenzen, und nach 1:17 Stunden war ich wieder aus dem Wasser. Natürlich weit hinten (257. Platz), aber relativ entspannt und noch nicht dramatisch abgeschlagen …
Für die 180km Rad waren 6 Runden um Glücksburg zu fahren. Die Strecke war abwechslungsreich und hatte einige kurze aber knackige Steigungen. Es rollte sehr gut, und so habe ich ganz gleichmäßig meine Runden abgespult. Vor der 4. Runde gab es dann etwas Regen, so dass die Straßen etwas rutschig wurden. Da ich einige Stürze gesehen hatte bin ich die letzte Runde etwas verhaltener gefahren. Meine Radzeit: etwa 5:05 Stunden. Auch das hat super gepasst.
Nun noch den Marathon zum Abschluss: 5 Runden durch Glücksburg, auch hier mit schönen kurzen aber heftigen Steigungen und zurück am Strand entlang. Mittlerweile setzte sich die Sonne durch und es war bei 24°C nach dem Regen schwül-warm. Am Ende der ersten Runde bin ich zu Olaf aufgelaufen, der offensichtlich auch einen super Wettkampf hatte. Runde 2 und 3 ging es noch relativ locker, dann wurde es aber doch noch richtig hart (wäre ja sonst auch kein richtiger “Ironman”). In der 4. Runde hatte ich schon keine Lust mehr, den Berg hochzulaufen, aber irgendwie ging es immer weiter, wenn auch langsamer. Die Stimmung an der Strecke war super, und so konnte ich mich für die letzte Runde noch mal motivieren. Beim Zieleinlauf war die ganze Anstrengung vergessen: mit 9:48:04 hatte ich meine Erwartungen deutlich übertroffen und an diesem Tag die optimale Leistung abgerufen. Durch meinen Marathon (3:20 Std., aber immerhin 10. beste Laufzeit des gesamten Feldes …) habe ich noch einige Plätze gutgemacht, und war am Ende auf Platz 21 Gesamt und 3. in der AK40.
Falk und Olaf erreichten ebenfalls sehr gute Ergebnisse, auch wenn Falk etwas enttäuscht war, weil er sein hohes Ziel von “unter 9 Stunden” nicht geschafft hatte. Für den Sieg in der Mannschaftswertung hätten uns nur knappe 8 Minuten gefehlt, so wären wir 2. geworden. Das war auch die einzige Enttäuschung an diesem Tag, denn durch einen Formfehler (Vereinsname nicht einheitlich geschrieben) wurden wir nicht gewertet …
Alles in allen aber ein super organisierter Wettkampf in Glücksburg. Auf jeden Fall empfehlenswert !!!

Gruß Torsten

von FALK: Am 01.08.2010 war es soweit mein Saisonhöhepunkt stand an der 9. Ostseeman Triathlon fand wie die Jahre zuvor in Glücksburg statt. Ich fuhr am Donnerstag mit meinem Kumpel / Betreuer Andy und seiner Freundin Franzi nach Glücksburg, wo wir wie die letzten Jahre auch auf dem Zeltplatz Schwennau übernachteten. Als wir da waren, ging es erst mal darum die Zelte aufzubauen und es uns etwas heimisch zu machen. Nachdem alles stand wollte ich noch ein bisschen Fahrrad fahren, um noch einmal Gefühl für die Strecke zu bekommen. Doch nach ca 20 Km fing es an zu regnen erst wenig und auf einmal wurde es richtig Stark so das ich gleich Klitschnass war und nur 1 Stunde am Ende gefahren bin obwohl ich 2 Stunden fahren wollte. Also hieß es erst mal trockene Sachen anziehen und da es immer noch regnete musste ich für den Donnerstag umplanen da ich eigentlich noch schwimmen wollte. Also fuhr ich zur Anmeldung und holte meine Startnummer ab, die 8. Kurz auf der Triathlonmesse ein paar neue Schuhe geholt und ab zum Zeltplatz. Am Abend merkte ich schon ein leichtes Kratzen im Hals was sich in der Nacht noch verschlimmerte. So dass ich eine leichte Erkältung eingefangen hatte, aufgrund der Erkältung musste ich bis zum Wettkampf umdisponieren kein Training mehr und versuchen die Erkältung durch Inhalieren und Ruhe wegzubekommen. Freitag Abend war Pastaparty Torsten und Olaf sah ich schon vor der Pastaparty. Daher wusste ich auch wir kommen in die Vereinswertung, wenn wir alle unsere normale Leistung abrufen würden, würden wir auch in der Vereinswertung weit vorne landen. Samstag nur schnell das Rad einchecken und weiter erholen die Erkältung wurde auch schon besser trotzdem fühlte ich mich nicht so gut wie letztes Jahr, vielleicht lag es daran das ich gegenüber letztes Jahr 3 Kilo mehr Gewicht auf den Knochen hatte oder, weil ich gegenüber letztes Jahr 50 Stunden im Jahresauflauf bisher weniger trainiert hatte.
Egal woher am Sonntag war es dann soweit der 9. Ostseeman startete um 7:00 bei einer glatten Ostsee. Ich startet getreu dem Motto erst mal schnell losschwimmen um schnell um die Kurve zu kommen, das gelang auch doch nach der Kurve hatte ich auf einmal Probleme Luft zu bekommen so dass ich erst mal kurz Brust schwimmen musste. Nach 1 – 2 Minuten ging es wieder und ich konnte weiter Kraulen zum Ende der 1 Schwimmrunde sah ich eine orangene Badekappe als ich auf sie aufschwomm sah ich anhand der Startnummer es war Joseph Spindler. Ich schwomm an ihm vorbei und die 2 Schwimmrunde lief ohne Probleme ab. Nach 1:03:44 verließ ich das Wasser trotz aller Problem war ich nur kurz hinter meinem Zeitplan. Torsten brauchte für die 3,8 Km Schwimmen 1:17:52 und Olaf brauchte nur 1:10:37 er hat auch mehr schwimmen trainiert als Torsten. Jetzt kam meine Paradedisziplin mein Ziel war es solange wie möglich nicht von Joseph eingeholt zu werden. Das lief auch alles ganz gut in der 2 Radrunde fuhr er auf mich auf und ich fuhr mit ihm zusammen die nächste Runde, immer natürlich mit dem richtigen Abstand. Die restlichen Radrunden konnte ich gut in meinem Rhythmus abspulen, wobei ich in der letzten Radrunde schon etwas rausnahm um mir Kraft für den abschließenden Marathon zu sparen. So verließ ich nach 4:53:36 die Radstrecke und war nach 5:57:21 in der Wechselzone und auf Platz 8 war ich noch gut dabei. Im Wechselzelt ließ ich mir etwas Zeit in Ruhe die Schuhe anziehen noch mal auf Toilette und in Ruhe einen Snickers essen. Denn jetzt kam die letzte Disziplin nur noch der lockere Marathon. Olaf fuhr begnadet Rad und kam vor Torsten in die Wechselzone. Olaf fuhr 5:15:28 und war nach 6:26:05 in der Wechselzone bei Torsten war die Radzeit 5:09:25 und er war nach 6:27:18 in Schlagweite zu Olaf. Mein Ziel war ja die Langdistanz unter 9 h zu finishen aber das war sehr schwer ich müsste einen unter 3 h Marathon rennen aber ich konnte es immer noch schaffen eine neue Bestzeit aufzustellen. In der 1. Laufrunde sah ich das dann mein Betreuerteam erweitert wurde mit Felix Amandus meinem Sohn, mit Katja und ihrer Schwester Marion. Der Marathon lief sich ganz gut an und ich fühlte mich gut für die 1 Runde brauchte ich 37:30 kurz hochgerechnet, wäre eine Marathonzeit von 3:10 aber eine Endzeit von über 9 Stunden aber immer noch eine neue Bestzeit. Die 2 Laufrunde lief ich in 37:59 also sehr konstant. Die 3 Runde lief ich in 39:26 jetzt machte sich mein Trainingsrückstand bemerkbar. 4 Runde in 42:22 und die letzte Runde in 43:47. Damit lief ich meinen Marathon in 3:21:18 und war nach 9:18:39 auf dem 7. Platz im Ziel und im Ziel wartete meine Belohnung auf mich mein Sohn und ein schönes 3 l Bierglas welches auch gleich mit meinen Betreuern geleert wurde. Tosten lief wie gewohnt einen sehr schnellen Marathon in 3:20:46 und war nach 9:48:04 auf Platz 21 im Ziel. Olaf brauchte etwas länger und war nach 10:03:17 im Ziel. Sein Marathon von 3:37:11 bescherte ihm den 38 Platz.
Jetzt zur Vereinswertung wir wären zweiter geworden doch leider wurde durch eine nicht 100 % identische Schreibweise wir drei nicht als Verein gewertet. Was irgendwie schade ist da wir nur 8 Minuten Rückstand auf den Siegreichen Verein hatten. Also mein Vorschlag jeder schreibt den Verein nur noch so „ TLV Rangsdorf „ ohne e.V. ohne sonst was.

So dann bis zum nächsten Mal euer Falk

 

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