Lauf der Sympathie, 18. März 2012

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von MARTIN: „Endlich ist das Frühjahr da, die Blumen sprießen, die Vögel singen und die Läufer laufen.“ So hatte mein Bericht zum 21. Lauf der Sympathie 2010 angefangen. Damals war ich gut drauf, lief 39:14 über die 10 km von Falkensee nach Spandau, wurde insgesamt 104. und 6. in meiner Altersklasse M50. Außerdem schlug ich Karsta Parsiegla und Olaf Beyer, den ehemaligen Europameister über 800 m; die beiden sind sozusagen meine Benchmarks.

Diesmal stand der Lauf natürlich unter ganz anderen Zeichen. Würde ich es schaffen, schnell und ohne Seitenstechen zu laufen? Was ist „schnell“ nach diesem Krankheitsjahr? Ich hoffte auf eine bessere Zeit als im Oktober bei den 10 km von Berlin, wo ich über 45 Minuten brauchte.

Das Wetter war morgens in Rangsdorf schon schön, später war es richtig sonnig, was für mich Frostbeule sehr angenehm war. Punkt 11.00 Uhr gings los, ich war der einzige Starter, der Rangsdorfs Farben vertrat. Die Strecke geht fast immer geradeaus, manchmal ein paar Abbiegungen, aber nicht zu eng. Vor dem Startschuss hatte ich auch Olaf Beyer gesehen,  mein Traum war es, an ihm dranzubleiben. Ich sah ihn aber zunächst nicht, da es wie immer etwas voll nach dem Start war. Ich lief gut los und hatte mit einem Tempo von zwischen 4:10 und 4:15 keine größeren Probleme. Allerdings horchte ich immer ein wenig in mich rein, ob da nicht doch irgendwas knirschte oder stach… War aber nicht, so dass ich jedenfalls die Durchschnittszeit von 4:15 halten konnte, also nach 42:27 netto im Ziel war.

War das nun gut oder nicht so? Ich habe mich für „in Ordnung“ entschieden, auch wenn ich Karsta klar unterlag, aber immerhin schneller als Olaf Beyer war. 221. insgesamt und 21. in meiner Altersgruppe ist natürlich viel schlechter als 2010, aber für mich momentan o.k. Ich sehe das Glas mindestens halb voll und hoffe auf diese Zeit von 42:27 für die abschließenden 10 km eines olympischen Triathlons dieses Jahr! Der Sieger erzielte übrigens 31:07, war also auch langsamer als der Sieger 2010. Na dann…

Gruß
Martin


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