Kallinchen Triathlon, 27. August 2017

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von OLAF: Ich musste in den Ergebnislisten nachschauen, wann ich das letzte Mal teilgenommen hatte. Einige Male war ich angemeldet, es passte dann aber doch nicht und meinen Startplatz hatte ich jeweils abgegeben, an Karsten und Thomas, soweit ich mich erinnere.

Letzte Teilnahmen 2010 und 2012.

2010 315 Finisher

31 30 100 Mistareck, Olaf TLV-Rangsdorf TM45-49 6 02:15:32 0:28:54( 72 ) 1:07:13( 60 ) 0:39:25( 16 )

2012 261 Finisher

26 26 165 Mistareck, Olaf TLV Rangsdorf TM45 5 2:18:57 0:32:34(100) 1:05:58( 43 ) 0:40:25( 9 )

Uns 2017? Da waren es 242 Finisher

15 15 169 Mistareck, Olaf TLV Rangsdorf TM50 4 2:15:02 0:26:48( 22 ) 1:05:50( 27 ) 1:32:38( 19 ) 0:42:24( 20 )

Ich denke 2010 & 2012 hatte ich so schnell gemacht, wie ich konnte. Schwimmen wird immer leicht anders sein, Radrunde ist gleich und Lauf war 2017 anders als 2010/12, wobei ich nicht weiß ob länger oder kürzer. Schwimmen war dieses Jahr mit Neo, und 2010/12? 2012 wahrscheinlich ohne.

Mir fällt gerade auf, 2010 hatte ich das Minus  im Vereinsnahmen, der gleiche Fehler von mir hatte uns beim Ostseeman den Einzug in die Mannschaftswertung und einen Podiumsplatz verwehrt. Sehr zum Missfallen eines TLV-lers, der dieses Jahr wieder aktiv ist.

Wie dem auch sei, 2017 lag der Kallinchen Triathlon bei mir am Ende einer Ruhewoche. Es stand eine Trainingseinheit mit Wettkampfcharakter auf dem Trainingsplan, passte also ausgezeichnet. Die Trainingseinheit sah so aus: 1 Stunde Schwimmen, 3 Stunden Rad und  1,5 Stunden Laufen.

Aus dem Trainingsplan:

Nach dem Schwimmen die vorbereitete Verpflegung essen und trinken, dann auf’s Rad, Tempogestaltung wie im Wettkampf:

– 45 Minuten mittleres bis oberes GA1

– dann steigern bis zum geplanten Wettkampftempo, nach unserer Tabelle des CP30-Tests wäre das im GA2-Bereich (sehr starke Biker bis unteres GA3 auf unserer Skala)

– sobald man das Gefühl für das mögliche Wettkampftempo bei Hauptwettkampf hat, dreht man noch eine Spur mehr auf

– letzte 15 Minuten Vollgas fahren

Wechsel zum Lauf. Wichtig: Essen und Trinken wie im Wettkampf. Renn-Equipment

Koppellauf direkt nach Rad. Keine Hektik, ein paar Minuten Pause spielen keine Rolle. Bereitgestelltes Energiegetränk, Bananen etc. verzehren, dazu eine Banane oder ein Gel in die Faust und locker los! Flüssigkeitsaufnahme unterwegs ist sehr wichtig (evtl. Getränke im Gebüsch/Kofferraum deponieren und kurze Runden laufen).

Erstes Drittel  locker im GA1, dann steigern bis zu einem Tempo schneller als Renntempo. Letzte 20-30 Minuten hart laufen.

Wichtig:

– stark finishen! Beurteilt die gesamte Koppeleinheit danach, wie gut Ihr am Schluss gelaufen seid (ob Ihr Euch stark gefühlt habt, wie die Ernährung geklappt hat etc.). Wer beim Laufen eingeht, analysiert abends kritisch die gewählte Radpace und die Kalorienaufnahme.

Um das halbwegs umzusetzen, bzw. um auf das Volumen zu kommen  bin ich mit dem Rad zum Wettkampf und zurück gefahren. Wetter war prima, heiter, angenehme Temperatur und recht windig. Ich wollte Schwimmen und Rad schnell und Laufen „gesittet“ gestalten, LD Tempo/Anstrengung. Soweit der Plan. Am Samstag war ich noch lange (4+km) Schwimmen, da war ich nicht so ausgeruht. Rad zum ersten Mal mit Disc, meine Neuerwerbung.  Schwimmen bin ich ganz rechts außen gestartet, schon im Gebüsch. War der kürzeste Weg und halt außen. Ich bin gleich gut weg gekommen und merkte, es läuft gut. Akzeptable Anstrengung und mit den Anderen mitgeschwommen. Der Wechsel kam mir lang vor, dass ich mich angestrengt hatte wusste ich, als ich den Puls auf dem Rad gesehen habe. Hoch, und der ging auch nicht mehr runter. Rad bin ich dann maximal gefahren, da waren wenige um mich rum und kaum Bewegung. Die Radstrecke war leer, zumindest auf der ersten Runde. Die Veranstalter hatten das gut gemacht, 4 Wettbewerbe, die Frauen sind jeweils ein paar Minuten vorher gestartet. Kindertriathlon, 60 Teilnehmer, Supersprint (160), Sprint (309)und Olympisch. Ca. 900 Teilnehmer in den Wettbewerben an diesem Tag.

Das Teilstück von Motzen nach Kallinchen hat einen neuen Belag, jedenfalls kannte ich den noch nicht. Der fährt sich eher unschön, Lenkerhaltung oben für mich, danach das Kopfsteinpflaster, festhalten und

treten, der Rest ist ok bzw. gut. Rad war dann recht ausgeglichen und lief gut. Wechsel zum Lauf, ich lief so, dass es angenehm war. Jedenfalls dachte ich das die ersten km. Schon auf der ersten Runde wusste ich, dass das nicht LD Tempo ist sondern dicht an dem was ich laufen kann. Die 3 Runden waren ausgeglichen und sehr viel schneller wäre es im Nachhinein betrachtet nicht gegangen.

Prima Wettkampf, ich bin dann gleich wieder nach Hause gefahren. Thomas und Norbert habe ich getroffen. Norbert hatte den Supersprint gemacht. 10ter insgesamt, 47 sec von Platz 5 entfernt.

Abends habe ich die Ergebnisliste gesehen und war angenehm von meiner Schwimmplatzierung überrascht. 4ter in der AK (hatte ich schon paar Mal dieses Jahr).

So, ab heute sind es noch 7 Tage bis zum IM in Italien. Ich bin gespannt, in den letzten Jahren dachte ich immer ich bin gut trainiert. So auch diesmal wieder.

Schwimmen im Schwimmbad ist eher langsamer, Rad und Laufen könnte gleich bzw. besser sein als 2015&16. Und wenn Neo erlaubt ist, wird es auch mit dem Schwimmen klappen.

Ca. 300 Teilnehmer in meiner AK in der Startliste. Schauen wir mal.

Kallinchen ist jedenfalls immer eine Reise wert, insbesondere Ende August.

Olaf


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