Helenesee-Triathlon, 21. August 2016

This entry was posted by on Montag, 22 August, 2016 at

Von RENÉ: Nachdem ich in dieses und letztes  Jahr nur auf der Sprintstrecke unterwegs war, wollte ich den ersten Kurztriathlon (1,6 – 37 – 10) seit sechs Jahren absolvieren. Da ich mich im Vorjahr schon mal hier versucht hatte, aber bereits beim Schwimmen ausgestiegen bin (reine Kopfsache), war mein erstes Ziel das Schwimmen zu überstehen. Das Rad fahren erschien mir nicht problematisch, da ich in diesem Jahr bereits Strecken von bis zu 100 km gefahren bin.

Was das Laufen betraf, war ich mir je näher der Wettkampf rückte, immer unsicherer ob ich mir das antun sollte. Es gab für mich durchaus die Option nach dem Rad fahren auszusteigen. Zumal ich auf Grund der Zeiten aus den Sprints der bisherigen Saison mit einer Zeit um 3:40 h rechnen musste. Dazu hatte ich irgendwie gar keine Meinung und auch für den Veranstalter und die vielen freiwilligen Helfer ist das sicher nicht so angenehm, wenn sich eine Veranstaltung wegen einem Teilnehmer so in die Länge zieht. So entschied ich mich zum einen den Veranstalter im Vorfeld über meine zu erwartende Zeit zu informieren und wollte das Ganze dann auch vom Verlauf des Rennens abhängig machen. Sollte ich nach Schwimmen und Rad fahren unter 2:10 h sein, würde ich weiter machen.

Pünktlich um 11:00 Uhr ging es auf die Schwimmstrecke. Diese hatte der Veranstalter in diesem Jahr anders gestaltet. Es ging nun nicht mehr einmal quer über den See und zurück, sondern es waren zwei kleinere Runden á 800 m zu absolvieren. Die Wassertemperatur lag bei 21,5°C und es war komplett windstill. Also optimale Voraussetzungen.

Die Distanz absolvierte ich im Bruststil. Ich bin zwar in diesem Jahr in der Halle schon mehrfach die 1,5 km Kraul geschwommen und war auf den Kilometer glatt fünf Minuten schneller als im Brustschwimmen. Aber nach wie vor fühlte ich mich im Freiwasser nicht so sicher. Außerdem konnte ich im Laufe der Saison während der Wettkämpfe auch immer wieder Schwimmer beobachten, welche sich im Kraulstil aktiv als Querschläger im Feld betätigten und ich war mir nicht sicher ob mir das nicht auch so gehen würde. Da es für mich eh nur ums ankommen ging und ich hier auch nicht unnötige Meter absolvieren wollte, tat es das Brustschwimmen auch. Am Ende benötigte ich 44:32 min für die 1,6 km und war in erster Linie froh darüber mein „Trauma“ aus dem letzten Jahr überwunden zu haben.

Die Radstrecke war eine Wendepunktstrecke mit 2,5 km Anfahrt, welche zweimal zu absolvieren war. Die Strecke ist an sich schön und auch sehr flach, aber die Straße ist nicht so gut. Es sind doch etliche Unebenheiten dabei, welche sich sicherlich auf einem Triathlonaufsatz liegend nochmal anders bemerkbar machen, als auf meinem Rennrad. Ich benötigte für die Radstrecke 1:15:42 h (reine Fahrtzeit, ohne Wechsel) was einem Schnitt von knapp über 29 entspricht. Damit war ich ganz zufrieden, das hatte ich in diesem Jahr in den Sprintwettkämpfen noch nicht geschafft.

Da ich mein Ziel unter 2:10 zu bleiben erreicht hatte, ging es nun auf die Laufstrecke. Wie immer zur Zeit mit einer Mischung aus viel Walken und wenig Laufen. Am Ende benötigte ich dafür 1:17:32 h was momentan für mich okay ist.

Insgesamt absolvierte ich den Wettkampf in einer Zeit von 3:21:47 h und wurde 101. (20. AK). Von 104 Teilnehmern, die ursprünglich an den Start gegangen waren, gaben drei unterwegs auf.

Es gewann Markus Thomschke aus Kamenz mit einem Start-Ziel Sieg in 1:48:26 h und 9 min Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Bester Brandenburger war Florian Bögge vom MSV Tripoint in 1:57:48, welcher auf Platz 3 ins Ziel kam.


Leave a Reply