Brandenb. Meisterschaften im Sprinttriathlon, 27. Juli 2014

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von NORBERT: Am 27. Juli waren am (und im) Senftenberger See die Brandenburger Meisterschaften im Sprinttriathlon angesagt.
Vom TLV Rangsdorf waren Jutta, Daniel, Jens, Martin und ich dabei. Bei herrlichen 30 Grad und blauem Himmel war von den angekündigten Gewittern nichts zu sehen. Mit 25 Grad Wassertemperatur kam am Senftenberger Strand beste Urlaubsstimmung auf.

Für die Mannschaftswertung lief es für uns wieder sehr gut. Jutta wurde 2. ihrer AK in 1:47:14 h. Ebenso Daniel mit knappen Rückstand zum 1. in 1:11:59 h (8. gesamt). Jens wurde in der starken AK 40 6. in 1:20:56 h. Martin muss sich zurzeit sehr quälen und wurde 7. in 1:28:33 h.
In meiner Altersklasse hatte sich starke Konkurrenz gemeldet. Raimund Kupka (SV Stahl Henningsdorf) lag bei den letzten drei Triathlons immer nur kurz hinter mir. Jörg Popke (DLRK Luckenwalde) war in Storkow vor mir, Jörg Schenke (Triathlon Potsdam) hatte mir im letzten Jahr an gleicher Stelle über 4 Minuten abgenommen und Frank Thiele (TSV Cottbus) schlug mich im Oktober bei Schönborner Duathlon. Zu allem „Unglück“ war Frank in Vorbereitung auf die Triathlon-Europameisterschaft in Kitzbühel im Schwimmtraining besonders fleißig. Er ist in Januar und Februar fast 40 km pro Monat geschwommen.
Das sah alles im Allem nach einer Blechmedaille aus, die ich aber nicht haben wollte.
Deshalb habe ich mich beim Schwimmen ordentlich in´s Zeug gelegt. Es galt auf die letzten drei genannten deutlich unter 4 Minuten Rückstand zu haben, um meine Chancen zu waren. Mit 3:00 bis 3:30 min war mir das einigermaßen gelungen (Schwimmzeit 16:30 min).
Kräfte einteilen auf dem Rad war nicht angesagt. Besonders auf dem langgezogenen Berg habe ich in jeder Runde für meine Verhältnisse ordentlich gedrückt. Wie sonst, sollte ich die Zeit herausholen? Nach dem 2. Wechsel war ich zwar noch 5., hatte aber den Abstand verkürzt (12. beste Radzeit mit 39:30 min).
Mit einem Rückstand von 2:33 min auf den führenden Frank Thiele ging es auf die Laufstrecke. Vorgenommen hatte ich mir eine Zeit von 20:59 min. Nach einem Kilometer war ich mit 4:11 min noch im Zeitplan, danach waren es aber immer ein paar Sekunden drüber. Kurz vor der Wende kam mir Frank entgegen. Die Hälfte des Rückstands hatte ich wettgemacht. Nun gab es nur noch eins: beißen. Frank wollte aber auch gewinnen und tat das gleiche. Auf der Zielgerade war er knapp 100 Meter vor mir. Mit einer Laufzeit von 21:22 (14. beste Laufzeit) und einem Rückstand von 19 Sekunden kam ich als 2. hochzufrieden durch´s Ziel, denn obwohl ich unterwegs wenig Zeit hatte, habe ich den Wettkampf wieder genossen.
Zeit: 1:17:22 h, gesamt 24.
Gesamtsieger wurde Tobias Kriesa (Triathlon Potsdam) in 1:04:38 h.
Das war voraussichtlich mein letzter Cup-Triathlon in diesem Jahr. Und wieder erhebt sich für die nächste Saison die Frage: Schwäche stärken oder Stärken stärken. Vielleicht reicht es ja, wenn ich nächstes Jahr schneller Rad fahre und Laufe, dann muss ich nicht Kraulen lernen.

 

One Response to “Brandenb. Meisterschaften im Sprinttriathlon, 27. Juli 2014”

  1. Olaf Mistareck

    Was für eine Frage. Das Eine tun ohne das Andere zu lassen.
    Jedenfalls muss Schwimmwn besser werden. Am Besten gleich im Herbst anfangen und im Winter durchhalten.

    Olaf


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