Berliner Halbmarathon, 2. April 2017

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von CHRISTOPH: Ich habe mich nun doch noch dazu entschlossen, ein paar Zeilen über den Halbmarathon zu schreiben. Das Rennen ist einfach zu schön um es totzuschweigen! Ausserdem lief es ja auch gar nicht so schlecht für mich am vorletzen Wochenende! Aus dem Problem, nämlich im Startblock zu tief zu stehen, hatte ich gelernt. Und durch einen beherzten Sprung über die Absperrung, war die Position vor dem Start deutlich günstiger als noch 2014! Trotzdem war an freies Laufen bis zum Brandenburger Tor nicht zu denken. Aber der erste Kilometer in 3:40 min war schon in Ordnung und der Lauf konnte sich so in Ruhe entwickeln! Danach war ich doch sehr stark und zwischen den etwas kleineren Grüppchen konnte man sich konstant nach vorne arbeiten. Der Schnitt lag hier bei ungefähr 3:30 min/km. Mein Ziel war es eine neue persönliche Bestzeit aufzustellen um mein Forster Halbmarathon Trauma endlich zu überwinden! Seit fast drei Jahren arbeitet ich mich an dieser Zeit vollkommen vergeblich ab. Wenn möglich sollte am Ende die 1:14h stehen. Nach der Wende bei Kilomter 11 war ich dann vollkommen isoliert! Aber dadurch das der Wind nun von hinten kam, viel dies erst einmal nicht so schlimm aus. Ungefähr 100m vor mir liefen ca. 4 bis 5 Mann. Hier dachte ich noch diese Gruppe nicht mehr stellen zu können. Genau 4 Kilometer später konnte diese Lücke dann doch noch geschlossen werden! Und die Freude war groß, den Mona Stockhecke mit persönlichen Tempomacher liefen hier mit. Zwar etwas langsamer als ich, aber diesen Windschatten, konnte man sich einfach nicht entgehen lassen. Es kingt vielleicht komisch, aber Sie musste so ziemlich in dem Moment austretten, als ich die Gruppe erreichte und ausserdem pfiff Sie auch gleich ihr Zugpferd zurück. Am liebsten hätte ich vor Freude irgend jemanden den Kopf abgerissen. Dies passierte an der Ecke Tauentzienstrasse in Richtung Lützowüfer, genau in dem Moment als auch noch der Wind sich zu drehen schien und klein Christoph wieder die alleinige Arbeit im Wind machen musste. Nun wurden die letzten 6 Kilometer zum mentalen Härtetest, welcher erfolgreich bewältigt werden konnte. Zwar wurde ich langsamer, gagegen konnte ich nichts mehr ausrichten! Aber die 1:15h ließen sich mit etwas Glück, noch ganz knapp halten. Man braucht in der Aufbauphase zu einem grossen Event, halt immer auch etwas Glück mit der Tagesform. Mit einer Verfassung wie am Tag des Störitzseelauf oder vorgestern an der Römerschanze wäre sich noch deutlich mehr drin gewesen! Aber es gibt keinen Grund sich zu beklagen. Die letzte harte Einheit wurde heute absolviert und der Hamburg Marathon kann kommen! Mit am Start für den TLV, waren außer mir noch Knut, Martin und Karl.

LG Cris


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