Berlin-Marathon, 25. September 2016

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von OLAF: 7 Starter in der Ergebnisliste, Auszug siehe unten. Gesehen beim Lauf habe ich leider keinen der TLV Starter, Klaus hatte ich morgens in der Bahn getroffen. Wir hatten den 8:04 Zug ab Rangsdorf genommen. Für mich passte der perfekt. Mit Gehen bis zur Beutelabgabe, warmlaufen, etc., war ich 10min vor Start (9:15) im Block.

Wetter perfekt, jedenfalls für mich. Temperatur war morgens so, dass ich nichts zusätzlich anziehen musste und nach dem Rennen so, dass es angenehm warm war.

20019  Bukowiecki, Knut (GER) M55 / 04:32:32
23690  Hummel, Klaus (GER) M65 / 05:02:04
1286 Mistareck, Olaf (GER) M50 / 02:58:25
4173 Paul, Torsten (GER) M45 / 03:21:38
7509  Perko, Karsten (GER) M45 / 03:37:45
4007  Richter, Daniel (GER) M40 / 03:20:39
2538 Wild, Karlheinz (GER) M60 / 03:10:31

Wer sich anfangs in seinem (angemessenen) Lauftempo behindert fühlt, der könnte sich weiter vorne reinstellen. Übers Gitter klettern wäre eine Option.

Ich war mir unsicher, ob ich versuchen sollte unter 3 Stunden zu laufen. In den letzten 6 Jahren ist mir das 4x gelungen, einmal bin ich nicht gestartet und letztes Jahr 3:20+. Ich hatte nach dem Radmarathon noch 4 Wochen bis zum Marathon und habe doch sehr ambitioniert trainiert. Effektiv 2 Wochen, von Donnerstag bis Donnerstag, letzte harte Einheit ca. 10 Tage vor dem Wettkampf. Muster war hard day/easy day und ein Ruhetag am Montag. Easy day war 10km früh morgens laufen, nüchtern. 5:30min/km Tempo. Hard day war wirklich hart, keine langen Läufe, nur Tempo, 4×2 km, 4,3km und 4x4km am letzten Donnerstag, 10 Tage vor dem Marathon. Jeweils leicht unter dem Marathon Tempo, einmal Dahlewitz Crosslauf und sonst nur 100m, 200m, 400m Schnelligkeit. Ich war immer langsamer als in den Einheiten, die ich in den Jahren zuvor gemacht hatte. Trotzdem lief es gut im Training, ich war doch immer überrascht und zufrieden mit dem was ich laufen konnte. 3:10 sollte ich ganz sicher laufen können, bestimmt auch 3:05 und entschied mich dann doch sub 3:00 zu probieren. Was sollte schon passieren? Und es lief dann auch. Ausdauer hatte ich ohne Ende, jedenfalls genug für 3 Stunden bzw. 42km Laufen. Zu Anfang kam es mir langsam vor, es war voll. Ich lief auf dem Mittelstreifen und überholte, was ich üblicherweise vermeide. Kostet nur Kraft und Bordstein rauf/runter bzw. rein/raus in die Läufer geht auch irgendwann schief. 4:07 nach einem km, viel zu schnell aber leicht, ich war offensichtlich motiviert. Ich wollte genau 4:15 pro km laufen und falls zu schnell, den Rest vertrödeln. Habe ich dann doch nicht gemacht, ich bin mit den anderen mitgelaufen. Nach der Hälfte war ich 1min unter den 90min, die 2. Hälfte war dann eine Halbe Minute langsamer als die erste. Es ist mir lange leicht gefallen und ab ca. km 35 war ich mir sicher, dass ich es schaffe.

Noch ein paar Details,

8 Gels hatte ich, alle 5km, gleich von Anfang an plus eines ca. 15min vor dem Start. 5 Gels mitgenommen, 3 gegriffen bei km 27, die wurden da verteilt (wusste ich). Wahrscheinlich muss ich nicht soviel essen, jedenfalls vertrage ich es. Letztes Jahr hatte ich nichts gegessen, nur Wasser getrunken. Diesmal hatte ich mich nicht getraut, das hätte bestimmt auch nicht geklappt wenn ich am Limit laufe.

Bei in etwa gleichem Tempo geht der Puls (bei mir) deutlich hoch. Average über je 5km, bpm 157, 160, 162, 162, 163, 165, 168, 169 und 171 über die restlichen 2,2km.

Im Training wäre das eine Qual, Sonntag ging es. Im Durchschnitt 164 bpm. Meine maximale Herzfrequenz kenne ich nicht, 190 +/- 5 bpm schätze ich.  164bpm sind dann so 86% +/-2% HF max.

Ich laufe in 2 Wochen noch mal 10km, den Grand Asics in Berlin. Hatte ich schon 2x gemacht, 2 Wochen nach dem Marathon ist perfekt, auch wenn das Heute noch nicht vorstellbar ist.

Olaf


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