5. Berliner AirportRun – Halbmarathon, 19. Juni 2011

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von Thomas: Meine Entscheidung, beim AirportRun zu starten, habe ich recht spontan und auf Drängen meiner Nachbarin am Mittwoch getroffen. Läuferisch lief es bei mir zuletzt nicht so toll, sodass ich nach dem vergeigten Halbmarathon in Berlin eigentlich keine Lust hatte, wo auch immer zu starten. Andererseit ärgerte mich das schlechte Ergebnis so sehr, dass ich die Gelegenheit nutzen und die Schmach von Berlin vergessen lassen wollte.

Da auch ich lernfähig bin, ließ ich die Trainingswoche bereits Donnerstag mit dem Radtraining ausklingen, verzichtete am Samstag auf Grillgut und Alkohol, versuchte ausreichend zu schlafen, und, und, und…

Sonntagmorgen fuhr ich in Begleitung meiner Frau nach Schönefeld. An der neuen Start- und Landebahn angekommen, begab ich mich nach einer kurzen Aufwärmrunde in den ersten Startblock und schloss  vorsichtshalber gleich mal Bekanntschaft mit dem Mann, der die HM-Strecke auf 1:45h pacen sollte. Leider nicht ganz so pünktlich erfolgte der Start mit 13 Minuten Verspätung. Immerhin konnte ich noch Dietmar und einige Bekannte aus dem EMB-Cup begrüßen.
Entspannt lief das Feld los – Platz war ja mehr als genug. Die Strecke führte ersteinmal 2,5 km gegen den heftigen Wind und ließ so erahnen, was auf dem letzten Stückchen zu erwarten war. Danach lief es sich 6km lang (zum Teil  auf  der 4,5km-langen südlichen Start- und Landebahn) aufgrund des kräftigen Rückenwindes wie von ganz alleine. Bei Kilometer 7 waren die Beine und auch der Rest des Körpers topfit und die Phantasie ging mit der Zwischenzeit von 30 Minuten durch. :roll: Aber schon nach wenigen hundert Metern, als der “Wendepunkt” der Strecke erreicht wurde, schlug mir der Wind mit Stärke 4 / Böen mit 6 ins Gesicht und blies die Zeitflausen weg.  Kilometer 10 passierte ich bei ~44 Minuten, lag also noch im Plan. Nun ging es durch “AirportCity” und dank der kurvigen Streckenführung mit starkem Wind aus allen Richtungen – meist jedoch Gegenwind – über die Baustelle. Bei Kilometer 18 gabs denn noch einmal Getränke und für ca. 1km bis zum letzten Wendepunkt ordentlichen Schub von hinten. Die letzten 2 Kilometer (wieder gegen den Wind) kosteten alles an Kraft, was ich noch hatte. Ich musste sogar das “Tempo herausnehmen”, um mich für die letzten 800m in den Windschatten einer Läufergruppe zu “schleichen”.

Nach 1:36:06h war ich durch.  :mrgreen: Die Schande ist beseitigt und meine Ehre wiederhergestellt. 11 Minuten schneller als Berlin, 6 Minuten flotter als der bisher beste HM – damit kann ich leben. :cool: Und wäre nicht der Gegenwind auf der Zielgeraden, wäre sogar meine Traumzeit von 1:35h drin gewesen…

Im Ergebnis steht nicht nur eine gute Zeit. Auch mit der Platzierung bin ich superzufrieden. Platz 15  in der Altersklasse und Platz 107 in der Gesamtwertung lassen mich heute strahlen. Jetzt weiß ich, dass es weiter vorwärts geht und freu mich auf die kommenden Veranstaltungen.

Sport frei, man liest sich! ;)

Thomas

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Ergebnisse:

Behrendt, Thomas  » TLV Rangsdorf » 01:36:06 » Platz 107 » Platz AK 15
Senger, Dietmar »  TLV Rangsdorf » 01:27:53 » Platz 35 » Platz AK 8

 

 

4 Responses to “5. Berliner AirportRun – Halbmarathon, 19. Juni 2011”

  1. Din

    Schöner Bericht und viele Glückwünsche zur Zeit!

  2. Danke!
    Lustig ist ja, dass du meinen Kommentar auf deinem Blog gelöscht und dann irgendwie hierher gefunden hast. Nicht wundern, es gibt diesen Bericht mit Abwandlungen 2 mal! ;)

  3. Ronny

    Hammer Zeit! Was hast du denn gefrühstückt?

  4. :D
    5 Powerbarriegel und 10 Gels! ;)
    Nee im Ernst, mir haben einfach mal die 2 Tage Ruhe gutgetan.


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