39. Wintermarathon Husum

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Am 05.03.2011 war es soweit, meine erster Saisonwettkampf stand an. So wie jedes Jahr habe ich mir als Einstieg einen Marathon ausgesucht, und zwar dort wo ich noch nicht war damit ich ein bisschen rumkomme und ein bisschen was von Deutschland sehe. So ging es am 04.03.2011 um kurz nach 10:00 in Berlin los, mit dabei so wie fast immer mein treuer Begleiter Andy. So kamen wir um 15:00 in Husum an, am Freitag noch eine lockere Runde joggen um die Autofahrt aus den Beinen zu bekommen. Abends waren wir noch schön was Essen und dann ging es auch schon ins Bett damit ich am nächsten Tag fit bin. Am Samstag den 05.03.2011 um 12:00 war es soweit, der Startschuss fiel. Die Strecke war relativ einfach, 21,0975 K, in die eine Richtung und 21.0975 Km in die andere Richtung. Das Problem war nur das die erste Hälfte gegen den Nordfriesischen Wind gerannt werden musste. Dadurch hatte man auf dem Rückweg Rückenwind, aber bis dahin musste man zunächst einmal laufen. So war es dann auch das von Beginn an eine Läufergruppe zusammen war und jeder probierte Windschatten zu erhaschen, um nicht schon zum Anfang zuviel Körner zu lassen. Ich hielt mich auch in der Gruppe auf mein Ziel war bis Kilometer 10 in der Gruppe zu bleiben um mich danach langsam zurückfallen zu lassen. Der eine Blick war immer auf die Uhr gerichtet und da zeigte sich ein Km Schnitt von 4 min / Km also doch schon zügig und für meine Marschroute ein bisschen zu schnell. Also ließ ich mich schon bei Km 9 aus der Gruppe zurückfallen, da ich ja weiß das jeder Kilometer den man beim Marathon zu Anfang überzieht sich zum Ende doppelt und dreifach rächt. Bei Kilometer 17 musste sich mein Betreuer Andy verabschieden da es langsam ein bisschen schwierig wurde mit Betreuung ( Strecke, Veranstalter, Fairness gegenüber den anderen Sportler ). Das Problem war nur ich hatte ein Gel dabei und so kam es wie es kommen musste bei Km 25 ging gar nichts mehr. Ich musste gehen und ich schaffte es nicht mehr dieses Energieloch zu stopfen. Ich aß zwar in den nächsten 6 Km 3 Gels und trank auch dementsprechend viel Energydrink aber ich kam nicht mehr rein in den Wettkampf. Das Ende vom Lied war das ich durchgereicht wurde und am Ende auf Platz 18 ins Ziel kam mit einer für mich unzufriedenen Zeit von 3:22:58. Das einzigste womit ich zufrieden war, war das ich wie die Jahre zuvor einen Marathon absolviert hatte und damit einen langen Trainingslauf in den Knochen habe, und damit weiß wo meine Schwachstellen sind und wie ich noch trainieren muss, um mich zu verbessern. Am Sonntag ging es dann nach den Frühstück wieder nach Hause wo ich dann wieder meine Frau und meinen Sohn in die Arme schließen konnte. Zum Abschluss noch ein Foto vom Wettkampf.


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