35. Berliner Halbmarathon, 29. März 2015

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von KNUT: Wir waren in den letzten Jahren wettermäßig wohl sehr verwöhnt. 2013/14 mutete der traditionelle Frühlingslauf in Berlins Mitte wie ein frühsommerliches Highlight an. Anders heute – relativ kühl, zunächst feucht, windig – es war wohl der erste Apriltag dieser 29.03. Die Stimmung im Läuferfeld und an den Straßenrändern war wieder richtig toll. Auf den mit geschicktem Foto seht Ihr meine Enkel, die ihren Opa voller Freude anfeuerten. Außerdem wurde ich auch von meiner Frau Angela und unseren Kindern unterstützt. Mit meiner Zeit von. ca. 1:50 für den halben Marathon war ich zufrieden. Gratulation auch den 4 TLV `ern die schon gut 20 – 30 min vor mir im Ziel waren…

Mit sportlichen Grüßen
KNUT
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von NORBERT:Berliner Halbmarathon. Oder: Hat der Winter aus mir einen besseren Triathleten gemach?

Um 08:29 fuhren Martin und ich mit dem Sonderzug zum Halbmarathon, zumindest habe ich das so empfunden, denn der Zug ist direkt bis zum Start gefahren. Nach kurzen Fachsimpeleien sind wir eine Stunde vor dem Start angekommen. Optimal für die letzten Vorbereitungen. Leider gab´s dann eine kleine Panne in der Organisation, der Start musste um einige Minuten verschoben werden. Offenbar war die Zeitnahme nicht o. k.
Die Wege von Martin und mir trennten sich leider früh, denn ich durfte im Startblock A starten, Martin im Startblock B. Bei der Anmeldung hatte ich eine Zeit unter 01:29 h angegeben. Woher sollte ich auch wissen, dass ich das nicht schaffen würde, ich bin schließlich erst einen Halbmarathon vor mehr als 10 Jahren gelaufen.
In meinem Startblock habe ich mich weit hinter den Kenianern und Äthiopier (oder muss man es diesmal umgekehrt sagen) eingeordnet. Ich konnte von Anfang an ohne jede Behinderung laufen und wurde aber auch nicht übermäßig oft überholt.
Das Wetter hat sich über die ganze Zeit gut gehalten, ca. 8 Grad, nur wenige Pfützen auf der Straße, kein Tropfen von oben. Bei Windböen fand ich meist einen Windschatten.
Die Stimmung an der Strecke war toll. Bei der einen Kapelle merkte ich, wie ich im Takt lief. Zu Glück war sie bald nicht mehr zu hören. Danach gingen die Füße wieder etwas schneller. Die 10 km-Marke bin ich in 43:38 min durchgegangen, habe mich also eher zurückgehalten. In der zweiten Hälfte konnte ich das Tempo halten. Es ist ein gutes Gefühl, am Ende noch etwas Power übrig zu haben. Alles in allem hatte ich das Gefühl, eine gute Grundausdauer zu haben, mir fehlte aber der letzte Punch, die Tempohärte. Da muss ich bis zum Juni noch dran arbeiten.
Hier noch ein Produktbericht zur Garmin fenix 2, dem neustes Modell einer Multisportuhr von Garmin. Fenix 2 behauptet, dass ein Halbmarathon 21,6 km lang ist. Schön wär´s gewesen, denn das hat immerhin 6 Sekunden pro km ausgemacht. Nicht zuletzt an der Siegerzeit sieht man, dass es nicht so war. Die Uhr (oder auch alle anderen GPS-Uhren?) ist damit untauglich zur Messung von km-Zeiten und Streckenlängen im Wettkampf; taug lediglich als Schätzeisen für´s Training und als automatisches Trainingstagebuch. Wie ist Eure Erfahrung mit GPS-Uhren?
Martin habe ich leider im Heimatzug nicht mehr gesehen. Aber hier die Ergebnisse der anderen:
Legese, Birhanu (Äthiopien) 59:45
Kosgei, Cynthia Chepchirchir (Kenia) 01:10:52
Knut 01:50:18
Martin 01:36:04
Christian 01:37:31
Karl 01:38:09


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