19. Mercedes-Benz-Halbmarathon, 3. September 2017

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von CHRISTOPH: In dieser Vorbereitung bin ich einen anderen Weg gegangen als noch im Frühjahr. In der Hamburgvorbereitung wurden noch 4 Wettkämpfe in 6 Wochen gelaufen! Es macht natürlich Sinn in eine sich aufbauenden Form hinein, schnelle Wettkämpfe zu laufen und Spaß macht es auch. Weil meistens die Zeiten und Plazierungen stimmen. Aber der Nachteil liegt dabei ganz offensichtlich auf der Hand. Wenn man an sechs wichtigen Wochenenden vier Wettkämpfe hat, muss man zwangsläufig seine Trainingspläne ändern um einigermaßen ausgeruht zu sein. Und oft benötigt man auch etwas Regeneration im Anschluss, wobei auch noch muskuläre Verletzungen auftreten können, welche weitere Schlüsseleinheiten zum kippen bringen können. Die Reize in Trainingswettkämpfen sind natürlich enorm, aber die wichtigste Einheit überhaupt, nämlich die lange Einheit leidet darunter und im Frühjahr musste ich auch einige andere Entwicklungseinheiten dafür streichen! Also lief ich jetzt nur den Halbmarathon in Reinickendorf. Und wenn ich die letzten Wochen Revue passieren lasse, kann schon erkannt werden, welche der beiden Variante die für mich günstiger darstellt! Darauf gehe ich aber noch mal am Ende der Saison ein, denn es gibt in den nächsten drei Wochen bis zum Saison Höhepunkt natürlich noch einiges zu tun. Diese abschliesende Bewertung, sollte also noch etwas hinten angestellt werden. Der Lauf wurde vom VFL Tegel organisiert und ist eine sehr zu empfehlende Alternative zu den absoluten Großveranstaltungen in der Stadt.

Ich konnte direkt von vorne in den Startbereich gelangen und hatte so keinerlei Probleme eine günstige Startposition zu finden! Aber da es im vorderen Bereich des Feldes sehr übersichtlich zu ging, waren taktische Optionen mit anderen Läufern nicht möglich. Einzig Florian Jäger, welcher später den vierten Platz erreichte, diente als Orientierung. Aber ich fühlte mich so stark und Wind spielte ebenfalls keine Rolle, so das der Lauf vollkommem allein kein Problem darstellte. Auch waren die Wetterbedingungen optimal. Ich konnte fast den kompletten Lauf über den angestrebten Schnitt von 3:30 min/km problemlos halten und nur in der zweiten Runde waren so viele 10 Kilometerläufer zu überholen, das ich einige Zusatzmeter laufen musste. Insgesamt war die Endzeit mit 1:14h in einer neuen Bestzeit zufriedenstellend, aber hätte dieser Lauf auf der Strecke des großen Berlin Halbmarathons stattgefunden, wäre sicherlich noch deutlich mehr drin gewesen. Auch hatte ich am Ende den Eindruck für die neue persönliche Bestzeit gar nicht alles geben zu müssen. Am Montag konnte ich Abends schon wieder locker trainieren, was ungewöhnlich für mich ist, nach so einer Belastung. Also gehe ich in die letzten drei Wochen in Richtung Marathon sehr positiv gestimmt und die Vorfreude ist bereits jetzt riesig! Meister wurde vom SCC Berlin Reinardus van Wel der erstaunlicherweise in der AK 40 startet und leute wie Bubel und Vercruysse geschlagen hat!

LG Cris


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