11. Ostseeman, 5. August 2012

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von FALK: Am 05.08.2012 fand der 11. Ostseeman statt. Wie die Jahre zuvor ist der Ostseeman mein Saisonhöhepunkt. Dieses Jahr war ich gespannt wie ich abschneiden werde, da ich relativ wenig trainiert hatte, und dazu immer wieder kleine Krankheiten hatte. Aber was soll es Triathlon soll ja auch Spaß machen, und man fährt ja nicht nur wegen einem Wettkampf nach Glücksburg sondern um auch etwas zu entspannen, wir entspannen jedes Jahr auf dem Campingplatz, Hallo Schwennau. So kam es dann das wir dieses Jahr am Freitag den 03.08.2012 früh um kurz vor 6 Uhr in Berlin losfuhren. Wir waren dann so zu 10:30 in Glücksburg, also Zelt aufbauen und alles vorbereiten. Um 12:00 kam dann Andy mit Franzi an. Nachdem unsere Zelte standen, fuhr ich mit Andy die Startunterlagen abholen, danach noch die nötigsten Einkäufe machen. Dann ging es darum noch ein bißchen Rad zu fahren um die Strecke nochmal zu besichtigen. Das hatte was gutes aber auch was schlechtes, aber dazu später mehr. Abends war dann noch Pasta Party, dort traf ich dann Ronald und Birgit. Am Samstag morgen, ging es nach dem Frühstück nach Flensburg. Es ist von uns eine Tradition das wir mit der Fähre nach Glücksburg fahren, auf der Fähre trinken wir immer einen schönen Irish Coffee. Dieses Jahr waren wir 3 Stunden in Flensburg, aßen noch ein schönes Fischbrötchen. Dann ging es auch schon wieder zurück. Ich bereitete dann mein Rad für den Check In vor. Katja, Andy, Franzi und Felix fuhren ins Schloß Glücksburg um ein bißchen Kultur zu machen. Nachdem mein Rad vorbereitet war und ich Luft aufpunpen wollte merkte ich, das im Hinterrad ein Loch war. Das meinte ich mit dem schlechten was passierte als ich am Vortag Fahrradfahren war. Das Gute daran war das ich dadurch gezwungen war einen neuen Schlauch aufzuziehen, dieses sollte für den Wettkampf am nächsten Tag das große Glück sein, da sehr viele Sportler am Sonntag einen Platten hatten. Also dauerte der Check In wesentlich länger als sonst, da ich ja beim Bikeservice noch meinen neuen Schlacuh auf dem Hinterrad raufkleben musste. Aber irgendwie hatte ich es geschafft und am nächsten Tag ging der Schlauch auch nicht ab, ich musste halt nur in den Kurven etwas aufpassen. Abends überreicht ich meinem Team die neuen Teamshirts.

Am Sonntag ging es so los wie sonst, früh um 5:00 Uhr klingelte der Wecker. Und es regnete, na Toll dachte ich, aber welch ein Wunder der Regen hörte bald auf, so das der komplette Wettkampftag ohne Regen zu absolvieren war. Als ich in der Wechselzone war, sah ich Christian, also der Christain bei uns aus dem Verein. So bereiteten wir uns auf den Start vor, um 7:00 Uhr erfolgte der Start.

Das Schwimmen ging dieses Jahr in die andere Richtung, was meiner Meinung keine Verbesserung war, da bei der Boje im Yachthafen ja schon immer abkürzt wurde, jetzt wurde dort erst richtig abgekürzt, da sich das Feld dieses Jahr bis dorthin ja nicht entzerren konnte. Am Ende fande ich das Schwimmen nicht wirklich rund was meine Zeit auch am Ende bestätigte ich brauchte für die 3,8 Km 1:08:20 so lange brauchte ich für das Schwimmen schon lange nicht mehr, mit Ausnahme letztes jahr wo aber wesentlich schlechtere Bedingungen herschten. Kurz nach mir kam Christian auch aus dem Wasser, so kam es das wir das radfahren zusammen in Angriff nahmen.

Mein Ziel für dieses Jahr war auf dem Rad nicht zuviel investieren um am Ende einen soliden Marathon zu rennen. Meine Radrunden waren alle in dem Bereich 50 Minuten, plus minus 2 Min pro Runde. Meine Radzeit am Ende war 5:07:02, damit war ich relativ zufrieden, hatte ich doch am Ende mit den Radkilometern vom Ostseeman, 1800 Radkilometer trainiert. Christain konnte das Radfahren leider nicht beenden da er einen Platten hatte. Aber da war er ja nicht der einzigste, ich denke mal ich hätte auch einen Platten gehabt aber dadurch das ich ja einen neuen Schlauch drauf hatte, bin ich verschont worden.

Jetzt ging es ans laufen, ich hatte dieses Jahr auf der letzten Radrunde bewusst Tempo rausgenommen um beim Marathon gut zu laufen. Für die ersten beiden Laufrunden brauchte ich jeweils um und bei 38 Min, das wäre eine Marathonendzeit von 3:10 geworden aber, aber leider klappte das nicht. Mir ging es zum Ende der Zweiten Runde richtig schlecht, also probierte ich mit Gel und Cola mich wieder aufzurappeln aber es klappte nicht. Ich spazierte die komplette dritte Runde aber mir ging es nicht besser, teilweise war mir so schlecht das ich fast umgekippt wäre. Als ich wieder bei meinen Betreuern war erzählte ich Ihnen das ich jetzt aussteige da es keinen Sinn mehr hatte. So ist es beim 6. Start beim Ostseeman das ich mein erstes DNF habe. Am Ende muss ich sagen mit dem wenigen Training das ich hatte kann ich eigentlich zufrieden sein, aber das ist ja nicht mein Anspruch. Ich habe dieses Jahr zwei Langdistanzen gehabt und beide hatte ich nicht gefinisht.

Dieses Jahr werde ich noch beim Glasperlen Duathlon starten und vielleicht noch einen Marathon im 4. Quartal rennen, habe schon zwei in Aussicht entweder der Untertagemarathon oder aber den Siebengebirgsmarathon, vielleicht will ja aus unserm Verein jemand mitkommen.

Bis zum nächsten mal Falk


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