10. Ostseeman, 7. August 2011

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von FALK: Am 07.08.2011 fand der 10. Ostseeman statt, der Wettkampf fand wie jedes Jahr in Glücksburg statt. Dieses Jahr war es mein 5. Ostseeman. So wie jedes Jahr übernachteten wir auf dem Zeltplatz „Hallo Schwennau“, welcher von Skalli und seiner Frau betrieben wird. Das schöne an dem Zeltplatz ist, dass der Start in unmittelbarer Nähe liegt und man dadurch relativ lange schlafen kann und demzufolge auch relativ entspannt zum Start gehen kann. Der Nachteil ist aber auch das die Laufstrecke direkt am Zeltplatz entlang geht und man sich jede Laufrunde überwinden muss, um nicht anzuhalten, um einen Abstecher zum Zelt zu machen. Am Donnerstag den 04.08.2011 bin ich dann mit Katja und Felix ( unserm Sohn ) nach Glücksburg aufgebrochen. Als wir dann da waren, ging es zuerst einmal darum das Zelt aufzubauen damit man ein trockenes Dach über dem Kopf hat. Abends war ich dann noch einmal kurz laufen um meine neuen Laufschuhe, die ich von Asics bekommen hatte zu testen. Am Freitag hatte ich mich direkt nach dem Aufstehen mal in die Fluten gestürzt um noch etwas zu schwimmen. Danach kurz frühstücken und die Startunterlagen abholen. Am Abend bin ich noch eine Radrunde gefahren um noch einmal die Strecke kennenzulernen. Am Samstag stand nur das Einchecken an, also sind wir am Vormittag noch einmal mit der MS Viking gefahren und haben in Flensburg noch einen Stadtbummel gemacht. Am Abend noch zwei Bierchen getrunken um gut zu schlafen und schon war der Tag vorbei.
Am Sonntag war es dann soweit, Raceday. Der Wecker klingelte um 5:00 Uhr morgens, aber die Nacht war schon um 4:00 Uhr vorbei da, Katja einen Anruf bekam das bei ihrer Schwester die Fruchtblase geplatzt ist. Also döste ich noch bis um 5:00 Uhr. Kurzes Frühstück, danach noch meine Wettkampfmusik hören und schon ging es zum Start. Kurz nochmal alles checken, Luft auf die Reifen, nochmal auf Toilette, ein paar Gespräche führen und schon war es soweit, rein in den Neo und ab zum Schwimmstart. Um 7:00 war der Start und alle Starter stürzten sich in die aufgewühlte Ostsee, die aufgrund des Windes und der Wetterbedingungen einen richtigen Wellengang hatte, die Wellen waren teilweise bis zu 1 Meter hoch. Das Ziel dieses Jahr beim schwimmen war, nicht zu viel Wasser schlucken, anstrengend war es für jeden. Ich muss sagen das war mein härtestes schwimmen was ich bisher erlebt hatte, nicht von der Geschwindigkeit sondern von den Bedingungen her. So verließ ich dann das Wasser nach 1:09:59, exakt 10 Minuten länger als ich schwimmen wollte. An sich war mein Ziel in unter 9 Stunden zu finishen damit schon außer Reichweite, denn 10 Minuten muss man erst einmal aufholen und der Wind wurde nicht weniger. Das Radfahren war wie immer ein Erlebnis, die Glücksburger und die Bewohner von den anderen Dörfern stehen voll und ganz hinter der Veranstaltung und feuern jeden Athleten an. Nach 5:12:12 war das Radfahren für mich beendet, meine Zeit von unter 9 Stunden konnte ich beim besten Willen nicht mehr erreichen, also hatte ich schon bei den letzten beiden Radrunden etwas raus genommen um Kräfte für den Marathon zu sparen.


Es waren ja nur noch 42,195 Km zu laufen. Aber es hatte sich bezahlt gemacht auf dem Rad raus zunehmen, ich denke mal einige Athleten hatten auf dem Rad zu viel Kraft gelassen, weil irgendwie lief ich weiter nach vorne. Nach dem Rad war ich irgendwo bei Platz 20 am Ende lief ich noch auf dem 10. Platz ins Ziel, insgesamt war es der 11.Platz, da die erste Frau noch vor mir im Ziel war. Für meinen Marathon brauchte ich 3:23:29. Am Ende hatte ich eine Endzeit von 9:45:41, wieder nichts mit unter 9 Stunden aber nächstes Jahr greife ich wieder an bin ja auch schon gemeldet für den 11. Ostseeman.

Bis zum nächsten Mal Falk


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